Schlagwörter Theologie

Friedrich Arnold Hasenkamp

Friedrich Arnold Hasenkamp war der jüngere Halbbruder Johann Gerhard Hasenkamps und wurde ebenfalls Pädagoge und theologischer Schriftsteller. Er übernahm später eine führende Funktion am Duisburger Gymnasium. Religionsgeschichtlich gehörte er zu jenem Milieu, das sich kritisch mit der theologischen Aufklärung seiner Zeit auseinandersetzte. Für das Personenlexikon ist besonders seine persönliche Verbindung zu Jung-Stilling wichtig: Die biografischen… weiterlesen »

Johann Friedrich Mieg

Johann Friedrich Mieg war reformierter Theologe und wirkte seit den 1770er Jahren in Heidelberg. Er vertrat zugleich Positionen der Aufklärung und engagierte sich für interkonfessionellen Ausgleich und Bildung. Zu Jung-Stilling bestand eine persönliche Beziehung, die auch eine familiäre Dimension erhielt: Elisabetha Sophia Christiana, eine Tochter Jung-Stillings, wurde als Pflegetochter in Miegs Familie aufgenommen. Mieg ist… weiterlesen »

Johann Gerhard Hasenkamp

Johann Gerhard Hasenkamp war Rektor des Duisburger Gymnasiums und gehörte zu den markanten Vertretern des rheinisch-westfälischen Pietismus. Für Jung-Stilling ist Hasenkamp insbesondere als Teil eines religiösen Netzwerks von Bedeutung, zu dem auch Johann Caspar Lavater und Samuel Collenbusch gehörten. Die persönliche Verbindung wurde besonders während der Rheinreise des Jahres 1774 sichtbar, bei der Hasenkamp mit… weiterlesen »

Friedrich Heinrich Christian Schwarz

Friedrich Heinrich Christian Schwarz gehört zu den Personen, bei denen sich Jung-Stillings persönliches und akademisches Umfeld besonders eng miteinander verbindet. Schwarz war evangelischer Theologe und Pädagoge. Während seiner Tätigkeit als Pfarrer entstanden freundschaftliche Beziehungen zu Jung-Stilling, der damals als Professor in Marburg wirkte. Aus dieser Freundschaft wurde schließlich eine familiäre Verbindung: 1792 heiratete Schwarz Jung-Stillings… weiterlesen »

Johann Anton Sulzer

Johann Anton Sulzer nimmt im Personenlexikon eine andere Rolle ein als Freunde, Familienmitglieder oder Schüler Jung-Stillings. Der katholische Gelehrte wirkte unter anderem als Jurist, Bibliothekar und Professor in Konstanz. Seine Verbindung zu Jung-Stilling entstand vor allem durch eine öffentliche Auseinandersetzung über das Verhältnis zwischen Katholizismus und Protestantismus. 1810 veröffentlichte Sulzer eine umfangreiche Briefschrift, die ausdrücklich… weiterlesen »

Johanna Magdalena Margaretha Schwarz, geb. Jung

Johanna Magdalena Margaretha Jung, auch Hanna genannt, war eine Tochter Johann Heinrich Jung-Stillings. 1792 heiratete sie Friedrich Heinrich Christian Schwarz, mit dem Jung-Stilling bereits zuvor freundschaftlich verbunden gewesen war. Durch diese Ehe wurden persönliche, familiäre und akademisch-theologische Beziehungen miteinander verknüpft. Schwarz entwickelte sich später zu einem bekannten Theologen und Pädagogen und wirkte als Professor in… weiterlesen »

Elisabeth Coing

Elisabeth Coing war Jung-Stillings dritte Ehefrau. Die Eheschließung erfolgte um 1790/91 in Marburg. Sie stammte aus einer akademisch geprägten Familie: Ihr Vater Johann Franz Coing war Professor der Theologie in Marburg. Elisabeth begleitete Jung-Stilling durch seine späteren Marburger und badischen Jahre und damit durch eine Phase, in der seine religiöse Publizistik und beratende Tätigkeit zunehmend… weiterlesen »

Johann Gottfried Herder

Johann Gottfried Herder begegnete Jung-Stilling in Straßburg zu einer Zeit, in der dieser dort Medizin studierte. Herder war bereits als Theologe und Schriftsteller bekannt und wurde für Jung-Stilling zu einer geistig beeindruckenden Persönlichkeit. Die Begegnungen erweiterten dessen Horizont über das eigentliche Medizinstudium hinaus. Gemeinsam mit Goethe und dem Kreis um Johann Daniel Salzmann gehörte Herder… weiterlesen »

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